Programmatic Marketing – ist ein Thema, über das  sich seit ein paar Jahren viele Marketing Experten den Kopf zerbrechen. Was für den Laien nahezu unmöglich zu bewerkstelligen ist, stellt auch  gerade kleinere und mittelgroße Mediaagenturen vor große Herausforderungen.. Nichts desto trotz ist es in einem derart technologiegetriebenen Zeitalter beinahe unabdinglich, mit fortschrittlichen und Innovativen Instrumenten wettbewerbsfähig zu bleiben.

Assen Saraiwanow von Dataxu befasst sich ausgiebig mit eben dieser Thematik und formuliert dabei auf „lead digital“ fünf einfache Punkte für einen erfolgreichen ersten Schritt in Richtung Programmatic Marketing.

1. Die Wahl der richtigen programmatischen Plattform

Mittlerweile gibt es extrem viele verschiedene Anbieter für programmatische Marketing Lösungen auf dem Markt. Diese unterscheiden sich jedoch in einer Vielzahl verschiedener Punkte. Ohne dabei genauer auf die Unterschiede einzugehen, ist es hierbei entscheidend, sich zunächst über die eigenen Marketingziele bewusst zu werden und welche Anforderungen dabei an eine programmatische Lösung gestellt werden müssen. Beispielsweise gibt es je nach Art der Kampagne Anbieter, welche eine ganzheitliche Lösung anbieten, oder diejenigen, die sich auf einen Teilbereich spezialisiert haben. Ebenso spielt die Ausrichtung der Kampagne – Mobile, Display, Video, TV – und das zu Verfügung stehende Inventar eine ähnliche entscheidende Rolle. Auch die Handhabung der Plattform im Setup Prozess sind Faktoren die im Entscheidungsprozess für eine programmatische Plattform berücksichtigt werden müssen. Besonders im Nachgang kann dies zu erheblichen Zeitersparnissen führen.

2. Das richtige Mindestbudget

Hierbei sind nicht nur die Investitionskosten in die Plattform an sich gemeint, wie z.B. monatliche Gebühren, Mitarbeiteraufbau etc., sondern vielmehr das aufsummierte Werbebudget. Essentiell hierbei: Erst ab einem Mindestbudget von ca. 10.000 Euro sollte überhaupt in Programmatic Marketing investiert werden.

3. Kampagnen Management

Daten, Optimierung und Planung, sind drei Themen, die besonders wichtig im Umgang mit programmatischen Kampagnen sind. Zu Beginn einer Kampagne sollte sich auf die wesentlichen und grundsätzlichen Taktiken fokussiert werden. Laufen die ersten Daten der Kampagne ein, werden auf Basis dieser weitere Optimierungstaktiken forciert

4. Interne Kapazitäten aufbauen

Das Investieren in Spezialisten und Fachkräfte lohnt sich! Das nötige technische Know-how, um derart komplexe Plattformen wie im Programmatic Marketing bedienen zu können, eignet man sich nicht einfach nebenbei an. Wie bereits einleitend erwähnt ist dies ein Full-time-Job und bedarf eines umfangreichen, technischen Verständnis. Laienarbeit kann hier verheerende Folgen haben.

5. Integration und Handel

Programmatic Marketing ist ein Geschäft getrieben und bestehend aus Daten. Zum einen geht es dabei um das Sammeln von eigenen Daten von Kunden, Interessenten/Leads und Website-Besuchern und zum anderen um das Hinzunehmen und Kombinieren der eigenen Daten mit Drittanbieter-Daten, um z.B. Nutzer mit spezifischen Branchenmerkmalen, Joblevel oder Einkommen zu erreichen. Daher sollte bereits frühzeitig eine Data Management Plattform  aufgebaut werden, um die eigenen sowie die Daten von Drittanbietern optimal nutzen und integrieren zu können. Mit steigender Kampagnenzahl und somit Erfahrung wächst das Verständnis für die Zielgruppen der jeweiligen Kunden und der Optimierung für zukünftige programmatische Kampagnen. Die Investition in Programmatic Marketing alleine sichert noch lange nicht den Unternehmenserfolg. Doch erleichtert sie den Weg um in einer technologiegetriebenen Welt wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Themenfeld rund um programmatische Werbung wächst enorm und stetig und wird sich schon bald zu einem „must have“ des Marketings entwickeln.

Ihr Werbebudget reicht für eine eigene Lösung nicht aus? Sie haben noch nicht die richtigen Leute an Bord? Dann informieren Sie sich noch heute über den Aumago Programmatic Trading Desk.

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