Eine Data Management Platform (DMP) ist vergleichbar mit einem Datawarehouse für Online und Offline Nutzer-/Kundendaten.

Dabei werden zum einen sogenannte anonyme 1st party Daten in Form von Cookies von Besuchern auf der eigenen Website gesammelt. Die Cookies enthalten Informationen zu Surf- und Kaufverhalten. Zum anderen können sogenannte 3rd party Daten, ebenfalls Cookies, von Drittanbietern per Datenpush in die Data Management Platform importiert werden, um die 1st Party Daten anzureichern oder um neue, zusätzliche Kundengruppen zu erschließen.

Als dritte Komponente können 1st party Daten in Form von E-Mail-Adressen von z.B. Bestandskunden oder Interessenten hochgeladen (sogenanntes „Onboarding von Offline Daten“) und gegen die gesammelten Cookies in einem anonymisierenden Verfahren gematched werden.

Die gesammelten/bezogenen Daten werden fusioniert, segment-spezifisch modelliert und dann entweder, wenn es von Publishern oder E-Commerce-Websites genutzt wird, für ein nutzer-basiertes Ausspielen individuellen Contents oder Produktangeboten auf der Website genutzt. Oder in sogenannte Demand Side Platformen (DSPs) transferiert, um maßgeschneiderte, programmatische Online Marketing Kampagnen in Form von Display-, Video-, Native- oder Social Media-Kampagnen zu managen.

Alles mit dem Ziel, Interessenten zu entwickeln („zu nurturen“), Neukunden zu gewinnen und Bestandskunden zu neuen Käufen oder dem erneuten Besuch der Website zu animieren (Retargeting).

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