Programmatic Advertising steht für den vollautomatisierten Ein- und Verkauf von Werbeflächen in Echtzeit. Werbetreibende (Advertiser) können mit Hilfe sogenannter Demand Side Plattformen (DSPs) über verschiedene Anbieter von Werbeumfeldern hinweg mit einem Gebot auf viele Tausende AdImpressions gleichzeitig gegen andere Werbetreibende bieten. Durch Hinzunahme von speziellen Zielgruppen (Targetings) können zudem spezifische Nutzergruppen erreicht werden, so dass nur auf solche Werbeflächen geboten wird, die gerade von einem für den Advertiser interessanten Nutzer besucht werden. Ist das Gebot erfolgreich, wird dem Nutzer entsprechend gezielt der Werbebanner (Display Ad oder auch Video Ads) des Advertisers ausgespielt. B2B-Nutzer können hierbei z.B. mit der Hilfe von Aumago in spezifischen Branchen erreicht werden.

Sowohl in den USA als auch in Großbritannien hat sich Programmatic Advertising in den letzten Jahren rasant entwickelt. Bereits ein Großteil aller Online-Kampagnen werden auf diesem Wege gesteuert. Der deutsche Online-Advertising-Markt hingegen ist traditionell konservativer und hinkt meist 2 bis 3 Jahre hinter den Entwicklungen des US-Werbemarktes hinterher.

So ist in Deutschland über Programmatic Advertising bislang viel diskutiert worden, aber so richtig in Schwung kommen wollte es nicht. Laut einer aktuellen Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. nimmt die Dynamik allerdings seit einiger Zeit spürbar zu. Grund hierfür dürfte sein, dass mittlerweile auch führende Publisher ihre Premium Inventare programmatisch zur Verfügung stellen. Lag das in Deutschland mit Programmatic Advertising erwirtschaftete Volumen im Jahr 2014 noch bei rund 269 Mio. Euro, so wurden im Folgejahr 2015 bereits mehr als 390 Mio. Euro durch programmatische Werbung erzielt. Das Wachstum beträgt somit laut Programmatic Advertising Kompass‘ 2015/2016 ganze 45 Prozent – eine enorme Entwicklung, die sich laut Einschätzung des BVDW auch im laufenden Jahr 2016 fortsetzen und zu einem Umsatz von rund 566 Millionen Euro führen werde.

Bereits im Februar hatte der BVDW zudem verlauten lassen, dass sich das Internet als Werbemedium mit dem stärksten Wachstumspotenzial etabliert hat. Laut Online-Vermarkterkreis OVK im BVDW wurden rund 1,68 Milliarden Euro – und damit 6 Prozent mehr als im Vorjahr – mit digitaler Display-Werbung umgesetzt.

Das für das Jahr 2016 prognostizierte Wachstum ist mit einem Plus von 6,3 Prozent auf 1,78 Milliarden Euro ebenfalls ordentlich und zeigt, dass digitale Display Ads im Allgemeinen, sowie programmatisch ausgespielte Werbung im Speziellen weiterhin auf Wachstumskurs sind.

Sind Sie interessiert daran, Ihre Werbeinventare programmatisch anzubieten oder wollen Sie Ihre Kampagnen programmatisch steuern, dann treten Sie mit uns in Verbindung unter info@aumago.com.

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