Neuer Signalgeber: Messe Düsseldorf

Ab sofort sind Website-Besucher der Messe Düsseldorf über das B2B Zielgruppen Netzwerk von Aumago verfügbar. Damit können Mittelstandskunden und Mediaagenturen diese Nutzer über Aumago überall im Internet erreichen.

Die Messe Düsseldorf macht damit einen weiteren wichtigen Schritt bei der Digitalisierung. Mittlerweile 350 Fachverlags-Websites und Messen lassen ihre Zielgruppen durch Aumago vermarkten.

„Digital wird bei uns großgeschrieben. Da ist es nur konsequent, dass wir dieses Geschäftsfeld mit dem Marktführer für B2B Zielgruppen-Vermarktung Aumago forcieren.“, sagt Bernhard Wagner, Director Marketing Services, Messe Düsseldorf.

Potentielle Käufer online außerhalb von Adwords Kampagnen zu erreichen, ist für viele Mittelstandsunternehmen aus dem B2B Bereich nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Daten-getriebene Online Kampagnen sind dabei eine große Chance, um eine erste Aufmerksamkeit für die eigene Marke bei den oftmals spitzen Zielgruppen zu erzeugen oder die Markenbekanntheit zu steigern. Auch Native Advertising Kampagnen im B2B werden in diesem Rahmen zunehmend populärer.

„Wir freuen uns, dass die Messe Düsseldorf nun auch unser Partner ist. Wir bauen unser Geschäft mit Messen mit Hochdruck weiter aus.“, sagt Christoph Krüger, Geschäftsführer von Aumago.

Die Vermarktungs-Partnerschaft umfasst insgesamt 9 Messen: MEDICA, COMPAMED, REHACARE, A+A, EuroCIS, ProWein, wire, tube, BEAUTY DÜSSELDORF.

Das Aumago Zielgruppen Netzwerk erweitert sich in den folgenden Branchen: Gesundheit (Medizin, Reha), Arbeitssicherheit, Handel / Handelstechnologie, professionelle Kosmetik, Wein und Spirituosen, Draht- und Kabelindustrie und Rohr- und rohrverarbeitende Industrie.

Aumago und die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Am 14.04.2016 verabschiedete das EU-Parlament die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU DSGVO). Aufgrund der geregelten Übergangsfrist entfaltet sie jedoch erst ab dem 25. Mai 2018 ihre Geltungswirkung.


I. Keine Auswirkungen für Aumago und unsere Kundenbeziehungen

Zwar bringt die neue DSGVO einige wesentliche Änderungen (s.u.) mit sich, sie muss aber kein Kopfzerbrechen bereiten! Unternehmen, die bisher den Datenschutz und das deutsche Bundesdatenschutzgesetzes ernst genommen haben, werden keine weitreichenden Veränderungen befürchten müssen.

Im konkreten Fall von Aumago gilt, dass die neue DSGVO nur eine geringe Wirkung entfaltet, da bei Aumago im Rahmen der Erbringung seiner Dienstleistungen KEINE personenbezogenen Daten gespeichert oder verarbeitet werden.

Die von uns gesammelten Informationen sind anonyme Daten und erlauben zu keinem Zeitpunkt Rückschlüsse auf eine konkrete Person.

Unternehmen, die bei uns Marketing Produkte beauftragen, übermitteln uns ebenfalls KEINE Personendaten. Wir managen im Auftrag unserer Kunden daten-basierte Marketing Kampagnen auf Basis UNSERER Daten. Nutzer aus diesen Kampagnen klicken auf Werbemittel und gelangen dann als anonyme Nutzer auf die Kunden-Website. Somit liegt auch keine Auftragsdatenverabeitung vor.


II. Ziele und rechtliche Wirkung

Erklärtes Ziel der EU DSGVO soll der Schutz der Grundrechte und Grundfreiheiten von natürlichen Personen sein. So soll insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten gestärkt und der freie Verkehr personenbezogener Daten kontrolliert werden. Maßgebend für die Erreichung dieser Ziele sollen die in Art. 5 EU DSGVO niedergelegten Grundsätze der Verarbeitung personenbezogener Daten sein: Rechtmäßigkeit, Treu & Glauben, Transparenz, Zweckbindung, Datenminimierung, Richtigkeit, Speicherbegrenzung, Integrität & Vertraulichkeit und Rechenschaftspflicht.

Als Verordnung entfaltet die EU DSGVO eine direkte Durchgriffswirkung. Sie ist damit für alle Mitgliedsstaaten verbindlich und gilt unmittelbar, ohne dass es eines nationalen Umsetzungsaktes bedarf (Art. 288 AEUV). Der Effekt ist eine Vollharmonisierung des Datenschutzrechtes in allen Mitgliedsstaaten. Dennoch darf nicht übersehen werden, dass die EU DSGVO in vielen Bereichen Auslegungsspielräume bietet, die von den nationalen Gesetzen, Gegebenheiten, Verwaltungspraxis und Gerichten ausgefüllt werden müssen. Darin begründet sich auch die gegenwärtig spürbare Verunsicherung im Umgang mit der EU DSGVO.


III. Die wichtigsten Änderungen im Detail-Überblick

1. Personenbezogene Daten / Anwendungsbereich

Verboten bleibt der Umgang mit personenbezogenen Daten, wenn er nicht entweder durch Rechtsvorschrift erlaubt ist oder der Betroffene eingewilligt hat (Grundprinzip des Verbots mit Erlaubnisvorbehalt).

Was bedeutet das für Aumago?

Im Rahmen der Aumago Marketing Dienstleistungen, werden weder beim Markieren der Nutzer mit Cookies auf unseren Partner-Websites (Signalgeber), noch beim Ausspielen der Werbung auf Grundlage dieser Cookies personenbezogenen Daten verarbeitet, so dass die EUDSGVO gar keine Anwendung findet! Es wird explizit darauf hingewiesen, dass wir auch keine vollständigen IP Adressen speichern oder verarbeiten in diesem Zusammenhang.

2. Reichweite

Der räumliche Anwendungsbereich des EU-Datenschutzrechts wird erweitert. Die Verordnung gilt natürlich für die Datenverarbeitung für Unternehmen mit Niederlassung in der Union (Art. 3 Abs. 1 EU DSGVO). Darüber hinaus fallen nun explizit auch Unternehmen mit Sitz außerhalb der EU, die ihre Angebote an EU-Bürger richten und personenbezogene Daten von EU-Bürgern verarbeiten, in den Anwendungsbereich der EU DSGVO (Art. 3 Abs. 2 EU DSGVO).

Was bedeutet das für Aumago?

Mit der territorialen Ausweitung sollen vor allem US-Anbieter betroffen werden. Diese Neuregelung spielt folglich für Aumago keine größere Rolle.

3. Privacy by design and by default

Ferner müssen Unternehmen ihre IT-Systeme künftig derart gestalten und implementieren, dass sie die Grundsätze zum Datenschutz aus Art. 5 EU DSGVO wirksam umsetzen und dass grundsätzlich nur solche personenbezogenen Daten verarbeitet werden, die zur Zweckerreichung notwendig sind (Art. 25 EU DSGVO).

Privacy by design = Datenschutz und Privatsphäre schon in der Entwicklung von der Technik beachtet werden.

Privacy by default = Standardmäßig datenschutzfreundliche Einstellungen bei Produkten oder Dienstleistungen

Was bedeutet das für Aumago?

Diese Prinzipien werden bei Aumago seit jeher beachtet und bedeuten folglich auch keine wesentliche Neuerung in der praktischen Umsetzung. Auch hier ist zu betonen, dass Aumago im Rahmen der Erbringung seiner Dienstleistungen keine personenbezogenen Daten verarbeitet.

4. Dokumentation- und Nachweispflichten

Die Unternehmen müssen jederzeit nachweisen können, dass die datenschutzrechtlichen Grundsätze aus Art. 5 EU DSGVO beachtet werden und die Verarbeitung personenbezogener Daten in Übereinstimmung mit eben dieser Verordnung erfolgt (24 Abs. 1 EU DSGVO).

Was bedeutet das für Aumago?

Aumago tut alles Erforderliche um dem Genüge zu tun. Und nochmal: Aumago verarbeitet im Rahmen der Erbringung seiner Dienstleistungen keine personenbezogenen Daten.

5. Data Breach Notification

In der Vergangenheit war ein Unternehmen nur dann zur Meldung von Datenschutzverstößen verpflichtet, sofern der Verstoß besonders sensible Daten betraf und eine schwerwiegende Beeinträchtigung für die Rechte oder schutzwürdiger Interessen des Betroffenen eintrat (§ 42a BDSG). Die Verordnung sieht nunmehr eine Meldepflicht bei allen Datenpannen vor, die ein Risiko für die Rechte und Pflichten der Betroffenen darstellen (Art. 33 EU DSGVO). Eine solche Meldung hat innerhalb von 72 Stunden zu erfolgen. Von der Meldepflicht besteht nur dann eine Ausnahme, wenn die Verletzung voraussichtlich nicht zu einem Risiko für die persönlichen Rechte und Freiheiten betroffener Personen wird. Davon kann ausnahmsweise abgesehen werden, wenn das Unternehmen Risiken für den Betroffenen durch bestimmte Maßnahmen ausgeschlossen hat.

Was bedeutet das für Aumago?

Wir hoffen und sorgen vor, dass ein solcher Fall bei Aumago nie eintritt. Selbstverständlich halten wir uns anderenfalls an die erforderlichen Schritte.

6. Bußgelder

Der theoretische Bußgeldrahmen für Verstöße verschärft sich drastisch gegenüber dem bisher geltenden Recht. Bislang sahen die nationalen Regelungen Bußgelder bis maximal 300.000 Euro vor. Die neue Verordnung dagegen sieht für bei Verstößen Bußgelder von bis zu vier Prozent des globalen Umsatzes vor (Art. 83 EU DSGVO). Darüber hinaus müssen natürliche Personen, die an den Verstößen beteiligt waren, mit Geldbußen von bis zu 20 Millionen Euro rechnen.

Dazu kommt, dass künftig ein Bußgeldrisiko auch bei unzureichender Datensicherheit auferlegt werden kann. Ein derartiger Verstoß kann fortan mit Bußgeldern von bis zu zwei Prozent des globalen Umsatzes des Unternehmens geahndet werden (Art. 83 Abs. 4 EU DSGVO). Die Bußgelder können ersichtlich eine empfindliche Wirkung haben, die vom Gesetzgeber so auch bezweckt ist, um dem Datenschutz wirksam Nachdruck verleihen zu können. Dennoch darf man nicht aus den Augen lassen, dass ein konkretes Bußgeld wie in anderen Rechtsbereichen auch von der Gesamtbetrachtung, der jeweiligen Auslegung, dem Ermessen und den Einzelfallgestaltungen abhängt.

Was bedeutet das für Aumago?

Da wir uns bei Aumago an die Gesetze halten und zudem keine personenbezogenen Daten verarbeiten im Rahmen der Erbringung unserer B2B Marketing Dienstleistungen, müssen weder wir, noch unsere Kunden sich über noch so hohe Bußgeldern Gedanken machen.

7. Datenübermittlung

Die Übermittlung von Daten an Unternehmen in Drittländer ist weiterhin möglich. Es bedarf jedoch einer zusätzlichen Legitimation zum Beispiel durch Binding Corporate Rules, EU Standardvertragsklauseln oder durch Angemessenheitsbeschlüsse der Kommission, wobei die Anforderungen an die Angemessenheit des Datenschutzniveaus in der EDSGVO verschärft wurden (Art. 45, 46 EU DSGVO).

Was bedeutet das für Aumago?

Auch hierzu hat sich nichts Wesentliches zum bisherigen Procedere bei Aumago geändert.

8. Datenschutzbeauftragter und EU-Vertreter

Die Verordnung sieht eine Pflicht zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten nur in bestimmten Fällen vor. Eine Bestellung kann jedoch von den Mitgliedsstaaten zwingend angeordnet werden (Art. 37 Abs. 4 EU DSGVO). Der § 4f BDSG wird daher vermutlich weiterhin Anwendung finden, sodass deutsche Unternehmen regelmäßig einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen haben.

Was bedeutet das für Aumago?

Aumago hat bereits vor längerer Zeit einen externen Datenschutzbeauftragen bestellt. Dr. Dirk Koehler ist unter privacy@aumago.com zu erreichen.

9. Einwilligungserfordernis und Koppelungsverbot

Graduell erhöht wurden auch die Anforderungen an die Einwilligung des Betroffenen. Erforderlich ist eine freiwillige, spezifisch informierte und eindeutige Handlung des Betroffenen. Ein stillschweigendes Einverständnis ist nicht ausreichend, es bedarf nach der Verordnung vielmehr eines aktiven „Opt-In“. Zudem muss in verschiedene Datenverarbeitungsvorgänge einzeln eingewilligt werden. Die Einwilligung muss darüber hinaus jederzeit und ohne Begründung widerrufbar sein (Art. 7 Abs. 3 EU DSGVO). Die genauen Anforderungen für die und der dahin auszulegende Maßstab technischer Art ist noch weitgehend ungeklärt.

Der Abschluss eines Vertrages darf nicht von der Erteilung der Einwilligung des Betroffenen abhängig gemacht werden, sofern dies nicht für die Ausführung des Vertrages erforderlich ist (Art. 7 Abs. 4 EU DSGVO i.V.m. Erwägungsgrund 43).

Was bedeutet das für Aumago?

Auch dieses Prinzip und daraus resultierende Erfordernisse greifen nur und erst, wenn überhaupt personenbezogene Daten vorliegen. Bei Aumago werden im Rahmen der Erbringung seiner Dienstleistungen keine personenbezogenen Daten verarbeitet.

10. Informationsrechte der Betroffenen

Die Informations- und Auskunftspflichten werden erweitert. In Zukunft müssen betroffene Personen umfangreicher und nachvollziehbar darüber informiert werden, ob und wie ihre Daten verarbeitet werden. Im Sinne der Verordnung bedeutet dies, dass die Betroffenen von der Datenverarbeitung in präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form in einer einfachen und klaren Sprache unterrichtet werden müssen (Art. 12 Abs. 1 EU DSGVO). Darüber hinaus sehen insbesondere Art. 12 bis Art. 15 EDSGVO weitere umfangreiche Auskunftspflichten der Unternehmen bei Verlangen der Betroffenen vor.

Was bedeutet das für Aumago?

Auch dies bedeutet keine wesentliche Änderung zur bisherigen Praxis bei Aumago.

11. „Right to be forgotten“

Personenbezogene Daten müssen ohne unangemessene Verzögerung grundsätzlich gelöscht werden, sofern einer der in Art. 17 Abs. 1 EU DSGVO aufgelisteten Gründe einschlägig ist. Dies gilt insbesondere dann, wenn die betroffene Person Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt hat. Wenn die zu löschenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht wurden, müssen die anderen Verarbeiter über das Löschungsbegehren informiert werden.

Was bedeutet das für Aumago?

Dies betrifft im Wesentlichen Social Media Plattformen, also nicht Aumago.

 

Digital ist Trumpf: Messe Essen gibt Gas

Ab sofort arbeitet die Messe Essen mit dem B2B Zielgruppen Netzwerk Aumago zusammen. Die Kooperation umfasst die Websites aller Fachmessen der Messe Essen. Marketing Manager von B2B Unternehmen und Mediaagenturen können künftig über Aumago jene Website-Besucher überall im Internet mit Display, Video, Social und Native Advertising Kampagnen erreichen.

Die Zielgruppen-Vermarktung wird immer populärer unter deutschen Messegesellschaften: Die Messe Essen ist Teil einer Gruppe von Top-Messen, wie z.B. die Messen aus Frankfurt, Stuttgart und Hamburg, die allesamt das Thema Zielgruppen-Vermarktung für sich und ihre Kunden erkannt haben. Das Thema Digitalisierung wird in Essen konsequent vorangetrieben, um die Customer Experience zu erweitern und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

„Wir sehen großes Potential in der Zielgruppen-Vermarktung, die ein weiterer logischer Bestandteil unser Digital-Strategie ist. Wir erweitern hier aktiv unser Produktportfolio. Aumago ist als Marktführer für Zielgruppen-Vermarktung unsere erste Wahl.“, sagt Sebastian Stemmann, Leiter Presse & Digitale Medien, Messe Essen.

„Messen sind enorm wichtig für den deutschen Mittelstand. Diese Partnerschaften sind von hoher Bedeutung für uns und unsere Kunden. Dass die Messe Essen nun auch ihre Zielgruppen zur Verfügung stellt, freut uns umso mehr.“, sagt Christoph Krüger, Geschäftsführer von Aumago.

Die Vermarktungs-Partnerschaft erstreckt sich auf insgesamt 11 Messen. Darunter Leitmessen wie IPM Essen (Gartenbau), SHK Essen, Schweißen und Schneiden, security essen oder Metpack (Metallverpackung).